Wie wir zu Nudelmachern wurden...

2006

Begonnen hat es mit dem Traum selbstständig zu werden...

Wir möchten euch die Geschichte erzählen, wie wir zu Nudelmachern geworden sind. Begonnen hat es mit einem Traum, dem Traum „selbstständig“ zu werden. Wir waren beide Angestellte bei der Firma Pöttinger in Grieskirchen, wir waren erfolgreich und dynamisch. In diesem Betrieb standen uns beiden alle Türen offen. Gerne erinnern wir uns an diese Zeit zurück, doch wir wollten „mehr“. Im Sommer 2006 waren wir in Polen auf Urlaub und waren fasziniert von den kleinen Lebensmittelgeschäften, „skleps“ genannt, die es dort noch in den kleineren Ortschaften gab. Es war wie eine Zeitreise zurück in die Tage der „Tante Emma Läden“. Mit diesen Eindrücken kamen wir zurück nach Engerwitzdorf, wo wir erfuhren, dass unser örtlicher Nahversorger, ein Spar Markt, geschlossen worden war und dringend ein Betreiber gesucht wurde…

2007 - 2009

Zuerst der Ab-Hof Supermarkt...

Wir waren beide Feuer und Flamme. Vieler Warnungen von erfahrenen Spar-Kaufleuten und unseren Eltern zum Trotz waren wir fest entschlossen, dieses Geschäft zu übernehmen. Nach kurzer Ausbildung bei Spar-Kaufleuten gründeten wir die BAPE Handels KG und eröffneten unser Geschäft am 04. April 2007: Den BAPE-SPAR in Schweinbach. Wir lernten die Härte der Selbstständigkeit sehr direkt kennen. Die ersten Monate waren sehr hart für uns. Wir können uns nur daran erinnern, dass wir de facto nur mehr gearbeitet haben, bis an die Grenzen unserer Belastbarkeit. Doch wir bekamen Hilfe. Unsere Tante Maria, die selbst zwar schon in Pension war, aber über 45 Jahre Erfahrung als Lebensmittelhändlerin mitbrachte, half uns, das Geschäft zu führen. Aber auch unsere Familien und Freunde haben uns unterstützt. Gemeinsam mit den örtlichen Landwirten begannen wir regionale Lebensmittel in unser Sortiment zu integrieren, mit großem Erfolg. Der Umsatz stieg und mit Hilfe von Paula von der Bezirksbauernkammer entwickelten wir den „Ab Hof Supermarkt“, der am 7.10.2009 eröffnet wurde. Dennoch können wir uns an viele Tränen erinnern, die unsere Arbeit begleiteten. Als Selbstständige hatten wir oft das Gefühl allein zu sein. Wir haben viele Freunde verloren, weil wir nicht mehr soviel Zeit hatten. Auch änderte sich zu vielen Dingen unsere Meinung. Es häuften sich Sorgen, doch Peter wusste wohin er sie bringen kann…

Gebet verändert das Leben...

Peter begann zu beten. Jeden Abend lud er seine Sorgen bei der Wenzlskirche in Wartberg ab. „Ich habe Gott einfach alles erzählt, was mich bedrückte.“ Gebet wird gehört und bleibt niemals unbeantwortet. In 1. Johannes 5,14 steht:  Und das ist die Freudigkeit, die wir haben zu ihm, dass, so wir etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns. Gott hat tatsächlich das Gebet gehört. Nicht lange danach ist eine Einladung  zu einem Seminar ins Haus geflattert, normalerweise für die runde Ablage (Papierkorb), allerdings diesmal nicht. Peter meldete sich zum Seminar an.  Es waren mehrere Einheiten über das ganze Jahr verteilt, jeweils ein Wochenende. Ein Teilnehmer war Theologe, das faszinierte Peter. Was macht ein Theologe unter Wirtsleuten, Kaufleuten und Fuhrunternehmern? Auf diese Frage hin und nach einem längeren Gespräch hatte Peter ein Buch in der Hand: „Allmächtig? Ohnmächtig? Gerecht?“. Es beschreibt einen Dialog über Gott und sein Handeln. Am Abend, so gegen 22:00 Uhr begann Peter zu lesen, um ca. 2:00 Uhr in der Früh war es durchgelesen.

Allmächtig Ohnmächtig? Gerecht?

Die Bibel verändert(e) unser Leben...

Normalerweise liest man ein Buch zu Ende und dann landet es im Regal. Doch bei der Bibel ist das anders. Kein anderes Buch weist eine so große Informationsdichte und Tiefe auf. Die schönsten Geschichten der Menschheit finden sich darin, so wie zum Beispiel die Geschichte von Josef und seinen Brüdern (die zudem eine erstaunliche Parallele zu Jesus aufzeigt), dazu Lieder, Gedichte, historische Berichte, weise Sprüche, Jesus und sein Leben, die Briefe der Apostel und dazu faszinierende Prophetien. Besonders spannend ist das Buch Daniel mit der Statue von den Weltreichen. Unglaublich, wie Gott dem Daniel die zukünftige Weltgeschichte in so ausdrucksstarken Bildern vor Augen malt. Video dazu…

Woher kommen wir?

Barbara war zuerst sehr skeptisch wegen den Veränderungen in Peters Leben, bis sie hörte, wie bei einer Vorlesung in der Universität im Rahmen ihres Mechatronikstudiums der Thermodynamik-Professor folgendes sagte: Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass alle Systeme im Universum unausweichlich auf einen ungeordneten, unorganisierten Zustand hinlaufen. Außerdem betonte er immer wieder, dass Materie, Energie und vor allem Information nicht von selbst entstehen kann, damit wolle er aber nicht die Evolutionstheorie in Frage stellen. Daraufhin wurde Barbara hellhörig. Könnte es tatsächlich sein, dass bewiesene physikalische Gesetze der Evolutionstheorie widersprechen? Die eingehende Prüfungen der Lehrsätze der Evolutionstheorie waren für Barbara als Technikerin und Wissenschaftlerin unbefriedigend. Noch nie konnten die Annahmen der Evolutionisten bewiesen werden oder mit gängigen wissenschaftlichen Methoden anerkannt werden. Die Evolutionstheorie ist tatsächlich nicht mehr als Spekulation und letztlich eine Glaubensfrage. Barbara war sich nach eingehender Prüfung darüber im Klaren, dass Evolution physikalisch unmöglich ist. Die Bibel gibt uns wissenschaftlich gesehen den plausibleren Bericht über die Herkunft des Leben. Video dazu...

2012 September

Der Spar Markt passt nicht mehr...

Als wir immer mehr verstanden, wer Jesus Christus ist, hat sich unser Leben gedreht. Wir erkannten, dass Jesus unser Schöpfer und Erlöser ist und wollten ab diesem Zeitpunkt seinen Ratschlägen folgen, wo auch immer sie uns hinführten. Am 8. September 2012 haben wir geheiratet. Wir haben erkannt, dass die Bibel viele Gesundheitsratschläge für uns hat und Gott möchte, dass wir auf unseren Körper achten und auch auf die Schöpfung Acht geben. Zudem entdeckten wir den biblischen Sabbat, den siebenten Tag (Samstag), als Ruhetag. Dabei haben uns die Bücher von Ellen G. White sehr geholfen, ein tieferes Verständnis der Bibel zu bekommen. Immer mehr wurde uns bewusst, dass unser bisheriger Beruf nicht mit dem biblischen Glauben vereinbar war. Wir verkauften Alkohol und Zigaretten, Schweinefleisch und Unmengen ungesunder Süßigkeiten und wir hatten samstags geöffnet. Alles Dinge, die für einen Christen eigentlich nicht passend sind. Wir hatten im Laufe der Jahre einen erfolgreichen Betrieb mit 17 Mitarbeiter/innen aufgebaut. Wir fragten uns: „Wie sollte es beruflich weitergehen? Wie können wir Gott treu und unseren Mitmenschen zum Segen sein?“ Gott hatte bald eine Antwort auf unsere Gebete!

 

2012 Dezember

Eine neue Chance - Nudelmacher!

Wir wussten nicht wirklich was die Zukunft bringen sollte. Als erstaunliche Gebetserhörung stand eines Tages Frau Schäffler in unserer Obstabteilung und bot uns die Übernahme ihrer Nudelproduktion an. Wir hatten im Spar schon viele Jahre zusammengearbeitet, das gegenseitige Vertrauen war vorhanden und im Dezember 2012 übernahmen wir den Betrieb. Die Firma gab uns die Möglichkeit gesunde Produkte herzustellen, und am Sabbat geschlossen zu halten. Ein Jahr danach haben wir mit Gottes Hilfe auch einen Käufer für unser Spargeschäft gefunden. Auch hier hat uns Gott sehr gesegnet. Die neuen Betreiber führen das Geschäft sehr erfolgreich weiter.

Wir sagen DANKE!

Danke für deinen Segen

Wir danken Gott für seine Führung in der Vergangenheit. Wir haben noch viel mehr erlebt, als wir hier niederschreiben könnten. Wir möchten jeden ermutigen, den Weg mit Jesus zu gehen! Es ist die beste Entscheidung, die man in seinem Leben treffen kann!

 


Interessante Links…

www.sabbat.at

www.imanfang.at

www.amazing-discoveries.org

 

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